Mittwoch, 5. Dezember 2012

Snowflakes are falling down, but my tears are melting them.




Heute fiel der erste Schnee, es wird immer kälter draußen und wenn ich jetzt aus dem Fenster sieht alles so friedlich aus. 

Aber der Schein trügt.

Als ich nach der Schule nach Hause kam war niemand da. Eine Freundin rief an, meine Mutter ist im Krankenhaus, sie haben Wasser in ihrer Lunge gefunden. 1,5 Liter haben sie schon rausgeholt, in 2 Tagen folgen die restlichen 2 Liter. Der Arzt sagt, jetzt besteht vorerst keine Erstickungsgefahr mehr.
Nachts ist sie nach Hause gekommen.

Jede Nacht liege ich wach in meinem Bett und lausche dem Geräusch ihres Beatmungsgerätes, ich bin jede Sekunde bereit, bei dem kleinsten seltsamen Geräusch auf zuspringen und zu ihr zu laufen.
Doch irgendwann holt mich der Schlaf. 

Aber ich weiß, ich sollte mich nicht beschweren, es gibt Menschen die haben es schwerer. 
Ich fühle mich nur so einsam und weiß nicht was ich tun soll.

Kommentare:

  1. Oh, das ist wirklich traurig! Du brauchst dich nicht dafür zu entschuldigen, dass du hier so schreibst, es ist völlig normal und verständlich, dass du darüber traurig bist. Ich weiß, oder ahne zu wissen, wie du dich fühlst... Vor etwa einem Jahr erlitt auch meine Familie einen schweren Schicksalsschlag, wessen Wirkung noch längere Zeit andauern wird. Ich hatte eine sehr schwere Zeit und wünsche dir&deiner Familie&deiner Mutter alles Gute und hoffe, dass ihr das alles gut überstehen werdet!! Danke für deinen superlieben Kommentar und heiße dich willkommen! Ich werde bald wieder vorbei schauen :) Liebe Grüße Nastii <3

    AntwortenLöschen
  2. Bei uns viel gestern der erste Schnee..endlich kommt ein Weihnachtsfeeling auf! Danke für deinen lieben Kommentar, dein Blog gefällt mir echt guut.

    Liebste Grüße von Samorous!!

    AntwortenLöschen