Dienstag, 26. Februar 2013

The Skinny One

The Skinny One, wer ist das?  Nun, das bin dann wohl ich.
Manche fragen mich oder fragen einfach nur sich, warum ich mich so nenne. Ich nenne mich keines Wegs so, weil ich skinny bin oder sein will . Der Name The Skinny One hat nichts mit meinem aussehen zu tun. Meine Name zeigt nur mein Wesen, ein Mädchen mit einer dünnen Fassade. Einer
dürre Hülle die ihr Inneres vor Anderen verbirgt. Die Menschen müssten sie nur genauer betrachten
 um festzustellen das es ihr nicht gut geht, sie müssten sich nur einen Moment lang nicht ihrem eigenen Leben widmen sondern dem eines Mädchens, das so dringend auf Hilfe angewiesen ist. Sie versteckt ihr zerbrochenes Herz, sie lässt niemanden spüren wie kaputt sie sich fühlt. Die Menschen sehen ihr Lächeln und das genügt ihnen. Sie sehen und meinen zu verstehen, aber das tun sie nicht. Wenn ihr niemand hilft wird sie kaputt bleiben
Und wie lange kann man kaputt leben?



xoxo TheSkinnyOne

Sonntag, 24. Februar 2013

Klaviervorspiel

Heute war das Klaviervorspielen für für meine Klavierlehrerin, da sie in Babypause geht. Gleichzeitig sollte es das Begrüßungskonzert für die Vertretungslehrerin sein. Jeder Schüler sollte ein Stück seiner Wahl vorspielen. Ich habe so viel geübt und ich war auch fest entschlossen hin zu gehen.
Aber als ich da war und draußen stand ein Schild "Herein spaziert liebe Schüler und Schülerin mit Eltern und Familie" wurde mir mulmig. Ich war alleine. Ich bin trotzdem rein gegangen, aber da saßen überall andere mit ihren Eltern. Ich habe daran gedacht wie sehr meine Mutter sich gefreut hätte mich da auf der Bühne zu sehen. Ich habe daran gedacht, wie ich alleine im Publikum sitze wie mein Name aufgerufen wird ich auf die Bühne gehe und niemanden habe der mir zu lächelt oder mir die Daumen drückt. Ich bin bevor mich irgendwer sehen kann aus dem Gebäude. Ich bin so schnell ich konnte nach Hause mit dem Fahrrad.Verdammt ich bin sechzehn, ich habe sonst auch nicht alles mit meiner Mutter gemacht, aber nun wünsche ich mir ich hätte mehr mit ihr unternommen. Ich fühle mich so alleine und kann nicht begreifen das sie weg ist. Das kann doch nicht sein.

Samstag, 23. Februar 2013

Traum

Heute Nacht habe ich wieder von ihr geträumt, ich bin an ihr Bett gegangen und da lag sie. Sie hat mich angelächelt und ich habe sie umarmt, ich habe sie gefragt, ob sie nicht gestorben wäre und sie hat mich verwunder angeschaut und meinte, nein.  Sie hat mich auf die Stirn geküsst ich bin ins Zimmer meines Bruders gegangen und habe gerufen. Rate mal wer in Mamas Bett liegt, Mama. Mein Bruder und ich sine wieder zu Mama gelaufen und haben uns zu ihr auf Bett gelegt. Mein Bruder hat sie gedrückt und ich habe lachend gerufen, nicht so fest, du erdrückst sie noch. Sie hat gelächelt und mein Bruder und ich auch. 


Als ich aufgewacht bin, war ich verwirrt, ich war mir nicht mehr sicher, ob meine Mama wirklich weg ist, oder doch nicht. Ich habe geweint. Aber da ich bei meiner Cousine übernachtet hatte, jetzt aber schon wieder zuhause bin, weil sie früh weg musst., hatte ich im Bad geweint. 

Ich fühle mich elend.


xoxo TheSkinnyOne

Montag, 18. Februar 2013

vergessen

Das schlimmste ist, ich fange an zu vergessen und das macht mich fertig.
Ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern, wie sie ihre Haare aus dem Gesicht gestrichen hat. 
Ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern, wie sich ihre Arme bewegt haben wenn sie gegangen ist. Wie sich ihre Augen leicht geschlossen haben wenn sie gelacht hat. Das Bild in meinem Kopf verblasst. Ich stelle mir jede Sekunde vor, wie sie reagieren würde, was sie sagen oder was sie gerade tun würde, wenn sie hier wäre. Wenn ich es mir nicht vorstellen kann, bin ich am verzweifeln.
Ich tue manchmal so, als wäre sie hier, ich schaue in die Leere und tue so als wäre sie da. Ich kann einfach nicht los lassen, ich will es nicht. Und ich möchte sie nicht vergessen.


Die Menschen um mich rum denken immer sie würden mich ganz genau verstehen, aber das tun sie nicht.

xoxo TheSkinnyOne

Freitag, 8. Februar 2013

...

Genau einen Monat ist es jetzt her. Kein Tag vergeht ohne das ich an dich denke, aber nur an einigen wenigen realisiere ich was hier geschehen ist.
Ich sitze im Schnee an ihrem Grab und versuche ihr alles zu sagen was es zu sagen gibt. Ich singe, weil sie kurz vor ihrem Tod immer wollte das ich ihr etwas vorsinge. Ich habe mich aber nicht getraut weil so viele Ärzte in ihrem Zimmer waren. Es tut mir leid, ich wünschte ich hätte ihr gesagt wie sehr ich sie liebe.
Als ich sie das letzte Mal gesehen habe konnte ich ihr nicht mal sagen wie sehr ich sie liebe. Ich habe mich nicht von ihr verabschiedet, weil ich nur schnell aus dem Zimmer gelaufen bin, nachdem ich bemerkt hatte das sie sich an so gut wie nichts mehr erinnert. Es tut mir leid, so leid. Ich wünschte ich wäre stärke. Es tut so weh, aber das ist das einzige was ich zur Zeit will. Es soll weh tun, ich will nicht das ich sie vergesse.
Das Jugendamt wollte mir einen Psychologen geben, ich habe abgelehnt, im Nachhinein bereue ich es. Ich habe sonst niemanden zum reden und vielleicht wäre das ganz schön.