Freitag, 27. Juni 2014

Hurricane

Staub. Staub. Staub.
Selbst wenn man sich das T-Shirt vors Gesicht hält kriecht er irgendwie in deine Nase und deinen Mund, aber irgendwann fängt man an das zu ignorieren. Man ignoriert sogar nach einiger Zeit den Schmutz der sich auf einem absetzt und nachdem ich anfänglich andauernd meine Hände vom Dreck befreit hatte, merkte ich irgendwann, dass es aussichtslos war und ließ den Dreck auf meiner Haut.
Das ganze gehört dazu, habe ich bemerkt.

Ich hatte das Gefühl man ist irgendwo fern ab von dem Hier und Jetzt. Überall waren Menschen, deren Gesicht glitzerten und die so bunt und schön gekleidet waren. Wir alle waren so verschieden und doch hatten wir was gemeinsam. Der Staub der sich auf uns abgesetzt hatte und die Tatsache das wenn die Musik begann, jeder von uns mitten drin war. Dann gab es da nichts was einen voneinander trennte.
Menschen und Musik.

Die Augen wurden geschlossen, der Kopf zum Himmel gerichtet und wir haben uns im Rythmus gewiegt, wir sind gesprungen, wir haben geschrien, haben die Hände in die Luft gestreckt um zu zeigen wir sind Hier! Wir sind dabei!

Was ich besonders schön fand war, dass alle so offen waren und das eine Seifenblase eine Horde Menschen zum schweigen bringen konnte und das man für einen Augenblick still war und einfach fasziniert war von etwas so banalem dem man sonst kaum Beachtung schenkt.


Wart ihr schon mal auf einem Festival?


xoxo TheSkinnyOne


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen