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Montag, 7. Juli 2014

zurück zuhause // Taizé war wunderbar

Ich bin zurück aus Taizé und es war genau wie letztes Jahr wunderschön.

Es ist so schön jeden Tag von Menschen umgeben zu sein die man mit jeder Sekunde immer besser kennen lernt und mehr ins Herz schließt. Ich glaube es gibt kaum etwas schöneres als das. Jedoch gab es auch viele Momente in denen mir die Tränen die Augen runter gelaufen sind. Nur einmal in der Andacht am vorletzten Abend als die Nacht lang die Kirche offen hat, hat meine Freundin das mitbekommen. sie hat mir über den Kopf gestrichen und ich habe sie falls es überhaupt möglich ist noch mehr in Herz geschlossen. Ich habe viele wunderbare Menschen kennen gelernt. Wir haben vor allem viel mit welchen aus Litauen und England gemacht.
Ich habe einiges getan, was ich nun schon wieder bereue. Ich hasse es wenn Menschen enttäuscht von mir sind und leider ist das jedoch geschehen. Aber lassen wir das bei Seite, den davon abgesehen war es wunderbar..


I kissed a horse and I liked it ♥
In der Nähe des Kloster wohnt dieses Pferd, es ist ziemlich verwahrlost und hat Stellen am ganzen Körper. Irgendwie habe ich mich mit diesem Pferd verbunden gefühlt, einsam. Obwohl ständig Menschen vorbei kommen. Nur sind meine Wunden nicht ganz so offensichtlich. Ich bin so oft wie es geht zu dem Pferd gegangen. Hoffentlich ist es, wenn ich wieder komme noch immer da



xoxo theskinnyone

Freitag, 23. August 2013

Nihilismus

Ni·hi·lịs·mus der (kein Plur.) philos.: die Überzeugung, dass alles Seiende im Prinzip sinnlos ist,weshalb alle Werte und Ziele abzulehnen sind

Ni•hi•lịs•mus der-nur Sg; eine (Lebens)Einstellung od. Philosophie, die besagt, dass nichts, was es gibt, eine Bedeutung od. einen Wert hat

Als Nihilisten werden Menschen bezeichnet (das Wort ist durchaus negativ besetzt), die einen scheinbaren Sinnverlust aller Werte infolge z.B. philosophischer Betrachtungen, einer Tragödie im Leben, zu hoher Schätzung bestimmter Werte von sich oder von anderen aus usw, erleiden. Das ist eine mögliche Variante, die das Revidieren des bestehenden Wertesystems begünstigt. Leider liegt nicht jeder der Vervollkommnung seiner Weltanschauung ob - in dem Fall ist Nihilismus ein zeitlich weit gedehntes Stadium, manchmal gar bis zum Lebensende und wird mit der Zeit ein hoch geschätzter Wert. Ein Paradox.

Samstag, 26. Januar 2013

gefährliche Mission "altes Schwarzbrot"

Hallo , nach dem ich heute vormittag bei meiner Cousine, die gleichzeitig eine meiner besten Freundinnen ist, weg gefahren bin. Habe ich mir am Nachmittag Gedanken gemacht, was ich heute so anstellen will. Da die restliche Welt keine Zeit hat, jedenfalls nicht die kleine handvoll Menschen mit denen ich Kontakt habe. Um ehrlich zu sein bin ich oft auch lieber alleine. Andere Menschen verunsichern mich, dachte ich mir gehe ich heute auf eine sehr gefährliche Mission . Mit einer Wärmflasche, einer Thermoskanne voll Tee und einer Tüte altem Schwarzbrot, dass seit 2 Tagen abgelaufen ist, bewaffnet habe ich mich in einige dicke Schichten Kleidung gedrückt, ich bin eine ziemliche Frostbeule, meine Oma sagt immer das liegt daran dass ich kein Fisch und kein Fleich esse und Milchprodukte überhaupt nicht vertrage . Ich habe mich dann auf mein Fahrrad geschwungen und bin zum nahelegenden Teich gefahren mit der Mission im Kopf die Enten mit meinem altem Schwarzbrot zu erfreuen.  Leider traf ich dort keine Enten sonder Schlittschuhlaufende Kinder an, da der Teich zu gefroren war, daran hatte ich gar nicht gedacht.
Ich habe mich natürlich nicht so einfach geschlagen gegeben und bin zum Fluss gefahren, der war nicht zugefroren, aber Enten entdeckte ich nicht. Endlich nachdem ich den Fluss lang gefahren bin habe ich 4 Enten entdeckt, die taten aber eher so als wäre ich das Monster von Loch Ness, den als ich mit meiner Tüte altem Schwarzbrot voller Freude auf sie zu kam, flogen sie schnell weg.  Nunja, Mission fehlgeschlagen. Ich bin dann durchgefroren bis auf die Knochen auf dem Rückweg zu meiner Oma und habe mich dort etwas aufgewärmt und etwas gegessen. Ich habe ihr das alte Schwarzbrot geschenkt, weil sie damit die Pferde auf der Wiese neben an füttern möchte. Also hat mein altes Schwarzbrot doch noch eine Sinnvolle Aufgabe bekommen.
Nun bin ich gerade zu hause angekommen und wollte euch an meiner spannenden Geschichte teil lassen. 



Ich wünsche euch allen noch einen schönen Samstag.


Sonntag, 20. Januar 2013

O

Mama wurde am Freitag beerdigt und ich hatte beschlossen nicht zu denken und weiter zu machen. 
Nachts  hat mein Nachbar, der in meinem Alter ist mich gefragt ob ich zu ihm kommen will, weil ein paar Freunde bei ihm sind. Also bin ich hingegangen. 
Leider wurde ich gleich in ein Trinkspiel verwickelt und zur Freude der Jungs musste ich ein Glas nachdem nächsten trinken. Und man muss wissen ich kann überhaupt nichts ab. 
Ich trinke nicht viel. Aber ich will kein Buhmann sein. Gesichter die mich nicht kennen. grinsende Köpfe die mich zum Lachen bringen. Ich lache. Fühlt sich an als hätte ich das Ewig nicht. 
Mein Nachbar dreht sich irgendwann zu mir. "Deine Mutter war meine Mama Nr.2" kein andere bekommt es mit. Ich sage nichts aber ich hoffe er weiß das ich das wertschätze.
Gegen 4 Uhr bin ich ins Bett geschlüpft. 
Konsequenz des ganzem ist, dass ich seit 3 Stunden in meinem Zimmer sitze mit einem Apfel unter der Nase ( ich habe gehört der Geruch ist gut gegen die Übelkeit) und einem Eisbeutel auf dem Kopf.




Donnerstag, 17. Januar 2013

Zurück in der Schule

Gestern und heute war ich das erste Mal wieder in der Schule. Ich habe mich gestern gar nicht getraut in die Klasse zu gehen. Denn eine Freundin meiner Mutter hatte meinem Lehrer das mit meiner Mutter natürlich erzählt. Der hat es dann am Mittwoch der Klasse erzählt.
Mein Herz hat gerast. Mir wurde schwummrig. Meine Hand lag Ewig auf der Türklinke.
Ich habe mich dann überwunden die Klinke runter zu drücken und schaute in die Gesichter meiner Mitschüler die im Raum verteilt waren, da es noch einige Minuten vor 8 war. Ich spürte die Blicke auf mir und bin einfach schnell zu meinem Platz gegangen. Ich habe meine beiden Freundinnen umarmt und habe mich hin gesetzt. Da saß ich dann und tat nichts... 
Meine Mitschüler schauten nur immer wieder zu mir und wenn ich zu ihnen sah wurden sie rot und schauten wieder weg. Ich war ja wirklich nicht auf Konversation aus, aber das mich alle ignorieren hatte ich nicht gewollt. 
Heute war es schon etwas besser. Wo bei das Wort besser nicht gerade passend ist. Mich darauf anzusprechen das mein Stift runter gefallen war und das mein Zopf schön ist, war das längste was ich von meinen Klassenkameraden hörte. Nur drei Leute haben sich ein wenig mit mir zu unterhalten. Was heißt sie haben sich neben mir unterhalten und mich ab und zu angeschaut.
 Zum Glück hatte ich morgen Geschichtskurs hatte, wo kaum wer aus meiner Klasse drinnen ist.






Sonntag, 16. Dezember 2012

C'est ma vie

Heute war ich sie besuchen, mit meinem Bruder. Mama ist jetzt schon fast eine Woche dort. Ich kann Krankenhäuser nicht ausstehen, der beißende Geruch nach Desinfektionsmittel und sie grell sterilen weiß-gelben Wände. Und an diesem Ort sollen Menschen wieder gesund werde.
Ohr Gesicht sieht noch eingefallener aus als sonst, doch sie hat überall Geschwüre. Das Wasser hat sich aus ihrer Lunge in ihren ganzen Körper verteilt. Und die Ärzte wissen nicht wie sie es raus holen sollen. Sie sieht schlimm aus und ich konnte sie gar nicht anschauen ohne das ich Tränen in den Augen hatte. Sie kann nicht richtig sprechen, weil es ihr zu sehr weh tut. Während den 1 1/2 Stunden hingen meine Augen die meiste Zeit an ihren Händen in denen Schläuche verschwanden an ihren Armen die so sehr auf gequollen sind, das es aussieht als würden sie gleich platzen, ich habe so etwas noch nie gesehen. Die Ärzte sagen das sie voraussichtlich Samstag nach Hause kann.

Erst als ich zu Hause war habe ich realisiert was hier passiert. Es ist meine Mutter, die Person die da im Krankenhaus liegt. Das hier ist mein Leben, das irgendwie total aus den Fugen gerät. Das bin ich da im Spiegel, das Mädchen das seit einiger Zeit völlig abwesend ist und das in der Schule früher die beste war und mittlerweile nur noch 4 bekommt. 



xoxo TheSkinnyOne

Montag, 10. Dezember 2012

Schnee

Als ich heute morgen aus dem Fenster gesehen habe, sah ich es von allen Bäumen herunter troffen. Es taut schon wieder. Ich hasse es wenn es taut, der ganze schöne Schnee wird zu einer einzigen ekligen grauen Matschpampe. Auf dem Weg in die Schule bin ich mal wieder durch den Schnee geschlürft und es ist der erste Tag seit einer längeren Zeit wo ich das Gefühl hatte, dass meine Zehen nicht aneinander fest gefroren sein.
Während ich in der Schule, mal wieder aus dem Fenster raus geschaut habe, und leise im Hintergrund meine Lehrerin etwas über Doppel und Dreifachbindungen von Molekülen reden hören hab, habe ich den Schneeflocken zu geschaut die langsam zu Boden sanken. Das Wetter kann sich wohl auch nicht ganz entscheiden. Ich habe mir mal wieder alles mögliche vorgestellt, dass einzige woran ich nicht gedacht habe ich, dass Unterricht ist.

Manchmal denke ich es wäre schön wieder ein Kind zu sein, wieder so jung das man sich durch den Schnee kugeln lassen kann und mit seinem Schlitten seinen Ranzen in die Schule ziehen kann.

Donnerstag, 29. November 2012

Weil ich sie so sehr liebe

Wenn ich sie ansehe, sehen ich die Haut die über die Knochen spannt,
ich sehe sie zittern und frieren.
An ihrer Hand sieht man jede Sehne und Ader hervortreten, ihr Gesicht sieht so eingefallen aus.
Alles was sie seit langer Zeit zu sich nimmt sind Tee und Tabletten.
Nachts höre ich sie husten, so kränklich, so fern, so leise. Den Tag verbringt sie auf dem Sofa, in eine Decke eingehüllt. Aufstehen tut sie so gut wie nie. Alle paar Tage kommt er vorbei, bringt ihr neue Medikamente, sie bekommt Infusionen und Spritzen, doch von Besserung habe ich noch nichts mitbekommen. 
Wenn ich sie von weiter weg beobachte und sie mich sieht, dann lächelt sie. Ein klägliches Lächeln das sie krampfhaft aufsetzt und weil ich sie so liebe tue ich das selbe. Ich tue als würde ich das ganze nicht verstehen, als würde ich nicht wissen was passiert, weil ich sie so sehr liebe.
Wenn ich sie frage, ob es irgendwann besser wird, das sagt sie bald, nicht mehr lange. Vielleicht noch ein paar Monate. Und ich nicke und gehe wieder und lasse erst dann die Tränen in die Augen, ja, weil ich sie so sehr liebe. Weil sie so stark ist und ich es nicht bin, weil sie keine Schwäche zeigt keine Angst vor dem was ihr da graut. 

Weil ich dich liebe, Mama, zeige ich dir nicht das ich Angst habe das er dich nimmt, das der Krebs dich holt und das für immer.





xoxo TheSkinnyOne

Freitag, 24. August 2012

Manchmal...

Manchmal schließe ich die Augen und stelle mir mein Leben vor,
ich stelle mir vor wie es später einmal sein wir.

Ich denke daran das ich später einmal Kinder haben werde,
einen Mann vielleicht ein Hund und 2 Katzen.
Ich muss lächeln, weil ich weiß das es sicherlich schön sein wird.

Ich stelle mir vor wie es wäre wenn ich einfach mal etwas selbstbewusster sein würde,
 wie es sein würde wenn ich einfach die Menschen die ich interessant finde
ansprechen würde. Ich lächle nicht, weil ich weiß,
dass es nicht passieren wird.

Ich stelle mir vor wie meine zukünftigen Geburtstage sein werden, werde ich eine große Party schmeißen? Wohl eher nicht. Oder werde ich mich wieder so fühlen, wie ich mich jedes Jahr zu meinem Geburtstag fühle.
Ich presse die Lippen auf einander, weil ich weiß das es so sein wird.

Ich stelle mir vor wie perfekt mein Leben doch sein könnte,
wenn ich einfach nicht ich wäre.

Ich öffne die Augen und mein Blick ist trüb, denn ich weiß das ich ich bin und ,dass das hier mein Leben ist. Ich realisiere das meine Vorstellungen mich niemals zufrieden stellen werden. Sie werden nicht ändern wie oder wer ich bin.

Also sage ich mir selbst fang an zu akzeptieren wie du bist und lebe dein Leben.

xoxo TheSkinnyOne